Kickboxen (Leichtkontakt)

 

Allgemeines

Die Sportart Kickboxen hat sich Mitte der 60er Jahre in den USA aus verschiedenen Kampfsportarten heraus entwickelt. Seither erfreut sie sich international wachsender Beliebtheit, was durch Mitgliedszahlen von Verbänden wie der WKA und WAKO mit mehr als 80.000 Aktiven eindrucksvoll bestätigt wird.
Als nächster Verwandter ist das traditionelle westliche Boxen zu sehen, da es von den Oberkörperbewegungen sowie sämtlichen Fausttechniken her identisch ist. Jedoch ist es beim Kickboxen erlaubt, verschiedene Fußtechniken einzusetzen, die sich aus Kampfsportarten wie Tae Kwon Do, Karate, Kung Fu oder dem Muay Thai entwickelt haben.
Durch diese Erweiterung wurden die Kämpfe deutlich vielfältiger und spektakulärer, als es beim herkömmlichen Boxen der Fall ist.
Unterteilt wird das moderne Kickboxen in zwei Arten: Vollkontakt und Leichtkontakt. Wie der Name es schon sagt, werden die Schläge und Treffer im Vollkontakt durchgezogen ohne abzustoppen. Im Leichtkontakt hingegen wird der Sieger nur durch die erzielten Treffer, also durch das Punktesystem bestimmt.
Die Kickboxausrüstung besteht aus Boxhandschuhen, Tief-, Schienbein-, Mund-, Kopf- und Fußschutz. Sie ist zur Sicherheit der Kämpfer vorgeschrieben, um ernsthafte Verletzungen auszuschließen. Zudem ist wie im klassischen Boxen der Ringrichter/Trainer dafür verantwortlich, dass keiner der Kontrahenten schwere Verletzungen davonträgt.
Die Regeln entsprechen im Wesentlichen denen des olympischen Boxens, lediglich einige kleine Unterschiede sind zu beachten. Die Kampfdauer beträgt 3 x 2 Minuten. Das Ziel der Kämpfer ist es, klare Treffer mit Faust und Fuß zu landen. Die Trefferfläche im Kickboxen liegt oberhalb der Gürtellinie. Die Entscheidung fällt durch Punktewertung.

Zielgruppe

Altersklasse ab 12 bis 40 Jahren, Jugendliche, Frauen und Männer, sowie Wettkampf- und Freizeitsportler/-innen

Trainer

Trainer: Steven Lange (Jahrgang 1981)

Co-Trainer: Sven Nitzschke (Jahrgang 1968)

Trainingsvoraussetzungen

um am effektiven Kickboxtraining teilzunehmen, benötigt ihr folgende Ausrüstung:

  • 1 Springseil
  • 1 Paar Boxbandagen (2,50 m lang)
  • Mundschutz (nur einfach)
  • 1 Paar Boxhandschuhe (10 Oz aus Leder)
  • 1 Paar Schienbeinschützer
  • 1 Paar Fußschützer
  • 1 Kopfschutz (von der Firma Top Ten mit WAKO-Zeichen ohne Jochbeinschutz)
  • 1 lange Kickboxhose
  • 1 Tiefschutz
  • 1 Paar kleine Hanteln (1 kg oder 1,5 kg)
Vom Verein wird keine Kickboxausrüstung zur Verfügung gestellt.
Nur während des Probetrainings wird vom Trainer Ausrüstung zur Verfügung gestellt.
Um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, ist eine komplette Schutzausrüstung notwendig.
Ohne die komplette Schutzausrüstung findet kein Sparring statt.

Trainingsinhalte/-ziele

Die Sportler/-innen sollen ihre körperliche Fitness durch ein gezieltes Ganzkörpertraining steigern. Dieses erfolgt durch ein planmäßiges strukturiertes Ausdauer, Kraft und Schnelligkeitstraining, wobei die Grundlagen bis hin zum Wettkampfsport vom Leichtkontakt-Kickboxen beigebracht werden.
Um dieses zu Erlangen wird in den Trainingseinheiten Erwärmung (allgemein/speziell), Technik/Taktik-Schulung, Partnerarbeit sowie Wettkampftraining durchgeführt.
Durch dieses Training wird das Selbstbewusstsein, aber auch der Respekt gegenüber den anderen Sportlern verbessert.

Voraussetzungen Wettkampfsport

Die Wettkämpfer sind Mitglieder der Berlin-Brandenburg-Kick-Box-Union e. V., welche im DOSB (Berlin) angehörig sind. Die WAKO ist der Dachverband für Deutschland im Kickboxen.
Um an den Wettkämpfen teilnehmen zu können, benötigen die Wettkämpfer einen gültigen Wettkampfpass mit gültiger Jahressichtmarke der WAKO.